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Die grüne Krawatte des Bürgermeisters
Dank an den Bürgermeister mit dem ersten Blumenstock für die BUGA Wieder einmal kletterte eine Besuchergruppe, eine Besucherin sogar mit Krücken, im BUGA -Container die Treppen hoch. Baubürgermeister Wilfried Hajek erklärte die Planung und ließ alle an seiner Begeisterung für die BUGA 2019, wie es auf seiner grünen Krawatte stand, teilnehmen. In der Reihe der Gartenschauen stehen noch drei BUGAS, bevor 2019 in Heilbronn das große Fest beginnt. Hajek war sehr zufrieden, dass Hanspeter Faas, der Macher der so erfolgreichen Gartenschau Koblenz 2011. bei uns die Geschäftsführung übernimmt. Er wünschte sich noch mehr Bürgerbeteiligung. Die Brache am Neckar, und doch mitten in der Stadt gelegen, werde als Stadtteil Neckarbogen nachhaltige Urbanität durch ihre Lagegunst bringen. Die Traumatisierung der Bürgerschaft durch die Zerstörung der alten Stadt in der Dezembernacht 1944 werde durch die größte Baumaßnahme der Stadt seit Kriegsende ihre Brisanz verlieren.
Die Gäste, FU-Frauen, Mitglieder des Ortsverbandes Heilbronn-Mitte, JU-Vorstandsmitglieder Hajek erklärte von der Plattform des Containers aus die Planung für die Gestaltung der großen freien Flächen mit den neuen Seen, der Neckarlandschaft und dem großen Wall, der den Neckarbogen von den Industrieanlagen abschirmen wird. Mitglieder der Jungen Union fragten, ob ihre Generation die immensen Kosten schultern können wird. Dass das eine große Sorge ist, kam auch im Schlusswort des JU-Vorsitzenden Markus Beil zum Ausdruck, der aber auch den Bürgermeister für seinen planerischen Einsatz ausdrücklich lobte. Projekt „Frauen im Fokus“ „Die CDU in Baden-Württemberg verstärkt den Dialog mit den Bürgerinnen und auch den Bürgern im Land. Mit dem Projekt „Frauen im Fokus“ will die CDU intensiver in den Dialog mit den Frauen treten und fragen, welche Themen, Inhalte und Positionen die Frauen in der Politik interessieren“, sagte Alexander Throm MdL im Hinblick darauf, dass bei der letzten Landtagswahl die Partei bei den Wählerinnen deutlich hinter den eigenen Ansprüchen zurück blieb. Mit den Ergebnissen einer Telefonbefragung, einer Befragung im Internet und einer Straßenbefragung sollen neue Impulse für Inhalt und CDU – Programm gesetzt werden.
Die Heilbronner Interviewer starteten ihre Fragebogenaktion bei regnerischem Wetter am Samstag, den 5. Mai 2012 am späten Vormittag in der Fleiner Straße. Mit einer blühenden Rose wurde jeder ausgefüllte Fragebogen honoriert.
Das Foto vermittelt einen Eindruck davon, wie viele Bürgerinnen und Bürger sich für diesen Fragebogen, bei dem sie ihr Meinung ganz ungeschminkt sagen konnten, interessierten und zeigt auch, wie viele von den CDU-Mitgliedern bei der Fragebogenaktion mitmachten. Vielen Dank Ihnen allen. Starke CDU-Frauen
„Das Bild der CDU ist männlich, so sind im Landtag nur neun von 60 Abgeordneten weiblich.“ Das erklärte die sympathische Bezirksvorsitzende der Frauen Union Susanne Wetterich bei ihrem Referat vor den Heilbronner Frauen. Der Mitgliederanteil der Frauen in der Partei liege bei wenigen 22 %. Die Partei stelle sich deshalb zu Recht die Frage, „wie können wir mehr Frauen interessieren?“ Die Antwort dazu sei: Die Frauen müssten mehr Macht wollen, um gestalten zu können und um wichtige Ziele durchzusetzen. Große Aufgabe für die Frauen Union sei es zu erreichen, die Rentenlücke durch eine verbesserte Anerkennung von Kindererziehungszeiten zu schließen. Frauen bezögen um 60% geringere Renten als Männer. Mit der Aktion „Frauen im Fokus“ müsse es gelingen, die CDU für die Frauen wieder zu einer attraktiven Partei zu machen. Frauen sollten zukünftig eine wichtige Rolle spielen bei Themen wie Bildung, Soziales, Gesundheit , Frauen in der Wirtschaft, auch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Der Bezirksvorstand habe sich vorgenommen, eine bessere Vernetzung durch Information zu erreichen. Wetterich will mehr konstruktive Strategien. Mit Sätzen wie „es müssen mehr Frauen ran“ und dann passiert nichts, komme man nicht weiter. „ Welche Frau stellt sich bei der Kandidatenaufstellung?“ Frauen würden auf eine Berufung warten, viel zu oft in der „zweiten Reihe“ stehen, obwohl ihr Ausbildungsstand besser sei als der der Männer. Wenn sich dann eine Frau zur Wahl stelle, müssten die anderen sie unterstützen. Konkurrenzneid sei hier nicht angesagt. Sie sprach auch das Thema „Quote“ an. Gerade hier müsse man bei jungen Frauen Überzeugungsarbeit leisten, die diese Unterstützung für wenig nötig hielten. Schaue man aber in de Junge Union, sehe man nur junge Männer in den wichtigen Ämtern. Eine moderne CDU lebe nur, wenn Frauen auf allen Ebenen sichtbar dazu zählen. In Bad Wimpfen Die Frauen Union konnte sich Kaiser Barbarossa oder Friedrich II und dessen aufmüpfigen Sohn, Heinrich VII, an diesem Frühlingsmorgen in Wimpfen lebhaft vorstellen, so lebendig erzählte die Stadtführerin von der Geschichte Wimpfens. In der Kaiserpfalz, der größten nördlich der Alpen, wohnten die Stauferkaiser, wenn sie mit ihrem großen Gefolge in feierlichem Prunk mit Pferden, Mauleseln, Dromedaren, Affen und Leoparden nach Wimpfen kamen. Das war für die Wimpfener ein teures Vergnügen, aber das 12. Jahrhundert war auch die große Zeit der Stadt. Nachdem Ottomar Lang, der CDU Ortsvorsitzende, die Damen am Bahnhof freundlich begrüßt hatte, kamen sie wie die Kaiser durch das Hohenstaufentor in die Stadt und lernten ihre Schönheiten kennen, so die herrlichste Weitsicht ins Neckartal und die kopfsteingepflasterten engen Sträßchen, die an diesem Morgen von den Gästen einer Hochzeit in der Stadtkirche aufgrund ihrer highheels vorsichtiges Gehen abverlangten. Über großartige Bauwerke der Staufer, so den Roten Turm mit dem roten Ziegeldach oder den 167 Stufen hohen Blauen Turm staunten die Frauen. Ein Kunstwerk ist die Arkadenwand des Hohenstaufenpalastes, ein Stolz der Stadt. Man bummelte durch die Gassen und freute sich über die kleinen originellen Geschäfte mit den lustigen Namen. Und am Rathaus war man dann in Baden-Württemberg. Am 1. Mai 1952 kam Bad Wimpfen durch einen Volksentscheid mit 150 Stimmen Mehrheit zu Baden-Württemberg,
Grund für die Heilbronnerinnen dort das obligate Gruppenfoto aufzunehmen. Nach der Kultur kam das Schmausen. Es gab einen wunderbaren business-lunch in einem der alten Gasthäuser in Bad Wimpfen.
Vom Eise befreit
Nach den kalten Wintertagen waren die Frühlingsfeiern der Frauen Union mit bunten Eiern, Geschichten vom Osterhasen, Gedichten und viel Musik eine erfreuliche Abwechslung für die alten Damen und Herren in den Seniorenheimen.
Horst Buick und Erich Hüttner begleiteten als Akkordeonspieler bekannte Volkslieder. Werner Philipp spielte auf seinem Bandoneon, und Dr. Nanna Koch musizierte auf ihrer Violine. Lotte Käfer hatte sich von ihrer Arbeit frei genommen und trat als fröhliche Sängerin auf. Thomas Randeckers Sohn Manuel hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt am Keybord. Als Bezahlung gab es vom Vater einen freien Kinobesuch. Gundula Hagner, Iris Mettendorf, Dr. Anja Brandenburg, Annelore Flamann und Maria Alex hatten ihre Geschichten aus Neckargartach mitgebracht. Sontheim war mit Dr. Albrecht Merkt, Gisela Ulmer und Renate Pfeifer vertreten. Elke Herzog brachte Goethes „Osterspaziergang“ zu Gehör. Aus Horkheim lobten auch Renate Fritz und Katrin Bayer den Frühling „als die schönste Zeit“. Elke Lutz war erstaunt, wie gut Sprichwörter, die sie begann, von allen vollendet wurden. Klothilde Werth, die sich über ihre Altersbeschwerden lustig machte, und Gerlinde Traub vertraten Klingenberg. Irene Böhringer aus Pfaffenhofen und Annelise Friz aus Nordheim waren gute Vorleserinnen. Sogar Erste Bürgermeisterin Margarete Heidler und Martin Diepgen ließen sich von der Sangesfreude anstecken. Auch Caroline Jurkowski, Ursula Rathgeb und Elisabeth Kern berichteten vom Frühling und sangen mit, wenn Inge Hackert den Kanon „Es tönen die Lieder“ dirigierte. „Schön war`s!“ lobten die Heimbewohner.
CDU-Frauen im Landtag
Anlässlich des Frauenplenartags am 7. März besuchten 15 Frauen des Heilbronner CDU-Kreisverbands der Frauen Union das Stuttgarter Parlament. Dort wurden sie von den beiden Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch und Alexander Throm empfangen, die sich sehr darüber freuten, dass gerade an diesem besonderen Frauenplenartag eine Delegation aus ihrem FU-Kreisverband die Arbeit im Landtag verfolgen wollte. „Ich setze mich seit vielen Jahren für frauenspezifische Themen innerhalb der Union ein, weshalb ich diese Einladung sehr gerne initiiert habe“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch.
Nach einer kurzen Einführung in die an diesem Tag anstehenden Tagesordnungspunkte, konnten die CDU-Frauen auf der Besuchertribüne Platz nehmen. So war es ihnen möglich, die Plenarrede der frauenpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Friedlinde Gurr-Hirsch im Rahmen der aktuellen Debatte „Diskriminierung von Frauen in der Arbeitswelt bekämpfen“ direkt von oben zu verfolgen. Hierbei hob die Landtagsabgeordnete hervor, dass die von Grün-Rot angekündigte neue Gleichstellungspolitik nicht hält was sie verspricht. Von den 154 zusätzlichen Stellen in den Geschäftsbereichen der Ministerien wurden leider nur 49 von Frauen besetzt. Ganz schlecht schneiden die Frauen dabei in den Spitzenpositionen ab. In der B-Besoldungsstufe wurden lediglich vier Frauen neu eingestellt, während es 25 Männer waren.
Nach Ende der Parlamentsdebatten konnten sich die Teilnehmerinnen im Foyer des Landtages mit aktuellen Informationsmaterialen eindecken sowie Fragen zum Haus und zur Arbeit der Abgeordneten stellen, bevor es zur Stärkung ins Restaurant Plenum ging. Bei Tisch und auch anschließend bei der Rückfahrt im Zug wurde noch intensiv über die derzeitige Frauenpolitik diskutiert.
Frauen laden ein
Der Heilbronner CDU-Kreisverband der Frauen Union fühlte sich geehrt, dass der Bezirksvorstand die Vorstandsmitglieder der Frauen Union aus ganz Nordwürttemberg nach Heilbronn eingeladen hatte.
Die Bezirksvorsitzende Susanne Wetterich freute sich über die gute Organisation durch die Heilbronner FU. Die Frauen diskutierten mit viel Engagement die politischen und sozialen Probleme, die gerade Frauen auf den Nägeln brennen. Gisela Käfer sagte, „es gäbe vieles, um das man sich kümmern müsse“. Zu wenige Frauen in Führungspositionen, eine Gleichberechtigung in den Unternehmen würde, wenn die Entwicklung so weiter gehe, erst in 962 Jahren erreicht werden; zu wenige Professorinnen an den Hochschulen, auch wenn Frauen mit Doktortitel Männer mit Doktorhut schon fast überholt hätten; die übergroße Arbeitsbelastung von alleinerziehenden Frauen und die Altersarmut der Rentnerinnen waren ihre Themen.
Friedlinde Gurr-Hirsch MdL als frauenpolitische Sprecherin versprach alle diese Probleme im Landtag zur Sprache zu bringen. Steffen Bilger MdB sagte, dass er als neuer Bezirksvorsitzender immer ein offenes Ohr für die drängenden Anliegen der Frauen habe.
Thomas Strobl MdB als Landesvorsitzender wünschte, dass Frauen mehr in die Gremien drängten. Der Erneuerungsprozess in der Partei könne zu einem Aufbrechen der alten Strukturen führen, wenn alle, Männer und Frauen, daran mitarbeiteten. Er will dabei zu helfen, die Bundeskanzlerin als Rednerin bei einem Kongress über Frauenfragen zu gewinnen.
Eine gute Zukunft
Beim traditionellen Neujahrsempfang der Frauen Union Anfang Januar schauten die Frauen zurück. Staatssekretärin a.D. Johanna Lichy nannte das Jahr 2011 ein Jahr großer Herausforderungen. Dabei habe die CDU gezeigt, dass sie auch in schwierigen Zeiten verlässlich Verantwortung übernehme und die richtigen Entscheidungen treffe. Insbesondere habe man erreicht, dass es so wenig Arbeitslose gäbe wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Die Partei sei die bürgerliche Kraft der Mitte, sie sei die Partei, die die europäische Schuldenkrise bewältigen könne.
Und die Frauen schauten in die Zukunft. Die Vorsitzende Gisela Käfer lobte die neuen Diskussionsangebote. Die Partei diskutiert über „Ideen für Morgen“, die die Wirtschaft nach dem bewährten Motto „Leistung muss sich lohnen“ weiter ankurbeln werden.
Als nächsten Event wird Anfang Februar in Heilbronn das Frauenfrühstück des Bezirksverbandes stattfinden, bei dem auch der Landesvorsitzende Thomas Strobl und der Bezirksvorsitzende Steffen Bilger Gäste der Frauen Union sein werden. Aber nicht nur Vergangenheit und Zukunft im politischen Leben, auch die Gegenwart spielte bei dem Neujahrsempfang eine große Rolle. Die CDU Frauen hatten ein wunderbares Buffet aufgebaut. Jede hatte ihre selbst gemachten lukullischen Spezialitäten mitgebracht, und alle Gäste beim Empfang konnten wunderbar schmausen.
Frauen Union Weinsberger Tal besucht Senioren
Die Frauen Union Weinsberger Tal besuchte wie bereits in den letzten Jahren die Senioren in „Pro Seniore“ in Obersulm, wo sie bereits voller Ungeduld erwartet wurden.
v. l. n. r: Birgit Eisenmann, Heidrun Hohl, Andrea Feuchter, Sabrina Hohl, Beate Mende, Angelika Haag, Christel von Bülow, Jutta Schmollinger
Die Unionsfrauen waren dieser Einladung wieder sehr gerne gefolgt. Dieser Besuch ist uns inzwischen zu einer wichtigen liebgewordenen Tradition geworden, an der wir auch in den nächsten Jahren festhalten werden. Wir freuen uns mit Ihnen einen gemütlichen Adventssamstag zu verbringen, so Beate Mende, Vorsitzende der Frauen Union Weinsberger Tal, in ein einer kurzen Ansprache an die Bewohner.
Während die Bewohner mit Kaffee und Kuchen von den Unionsfrauen umsorgt wurden, sorgte Jutta Schmollinger auf dem Akkordeon für eine gemütliche Atmosphäre. Danach folgte eine kleine Feierstunde, bei der die Unionsfrauen die Anwesenden auf Weihnachten mit Gedichten, Geschichten und einem musikalischen Programm mit volkstümlichen Liedern, die zum Mitsingen einluden, einstimmten. Das Publikum ging begeistert mit und alle genossen sichtlich diesen schönen Nachmittag, der so schnell wie möglich wiederholt werden soll.
Weihnachtsfrauen
Eine Zeit, die „uns eine große Freud bringt“, so der Text eines alten Liedes, das der „Chor“ der Frauen Union in der Weihnachtszeit mit den alten Damen und Herren in den Seniorenheimen der Stadt gesungen hat.
Der "Chor" der Frauen Union mit Erich Hüttner
Licht im Dunkel, Glanz inmitten großer Finsternis, der helle Schimmer im Stall und die Wunder der Weihnachtszeit, davon erzählten die Frauen mit ihren Geschichten und Gedichten. Horst Buick und Erich Hüttner musizierten auf dem Akkordeon, auch das Teachers Holiday Swing Quartett spielte auf. Dazu sang Lotte Käfer von der „Fröhlichen Weihnacht überall“ und Erich Hüttner „Mamatschi schenk mir ein Pferdchen“, und alle waren gerührt von den schönen alten Liedern. Elke Herzog erzählte, wie ein kleiner Junge im verminten Gebiet einen Christbaum stahl und alles gut ausging, sogar mit Schokolade von einem amerikanischen Soldaten. Katrin Bayer berichtete von der Flucht der Menschen im kalten Winter 1945 und ihrer Hoffnung auf Heimat. In den Stall führten Iris Mettendorf mit der Geschichte vom Floh im Ohr des Christkinds und Annelise Friz von dem Hirten, der als er zur Krippe kam, wieder ohne Krücken gehen konnte.
Die CDU Frauen im Seniorenheim
Erinnerungen an geruhsame Weihnachten (Klothilde Werth, Ursula Rathgeb) wechselten ab mit Geschichten, wie heute Weihnachten erwartet wird (Maria Alex, Margarete Krug, Elke Kasparek, Gundula Hagner, Caroline Jurkoswki, Elisabeth Kern, Roswitha Löffler). Inge Hackert erzählte von der alten Bäuerin, die bei einer „Tierpredigt“ über ihre tote Ziege weinte. Wie die versprochene Gans Weihnachten doch überlebte, erfuhr man von Ursula Störzer. Gisela Ulmer erfreute alle als freundlicher, allen winkender Nikolaus. Vor der kleinen „Bescherung“ fragte Elke Lutz Sprichwörter ab: „Ende gut“ und die Senioren antworteten „Alles gut“.
(Gisela Käfer, Vorsitzende Frauen Union)
Frauen Union Weinsberger Tal setzt weiter auf soziale Themen Beate Mende als Vorsitzende wiedergewählt
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Frauen Union Weinsberger Tal standen die Wahlen des Vorstandes auf der Tagesordnung. Beate Mende warf einen Blick zurück und reflektierte die Arbeit der Frauen Union. So habe man sich immer wieder mit familienpolitischen aber auch sozialpolitischen Fragen in Form von Podiumsdiskussionen aber auch Themenabenden, wie z.B. „Pflege daheim – oder im Heim ?“, „Wie sicher ist die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum ?“ „Soziales Jahr – oder Dienst an der Waffe?“ beschäftigt und auseinandergesetzt. Wie in jedem Jahr habe man die Senioren besucht und auch diese Tradition werde man weiter fortsetzen. So wolle die Frauen Union auch in Zukunft inhaltlich einen Schwerpunkt auf die familien-und sozialpolitische Thematik legen. Beate Mende führte weiter aus, man müsse gerade in einer Zeit des demographischen Wandels dieser Zeit Rechnung tragen, um sich rechtzeitig auf die Belange und Bedürfnisse der Menschen einzustellen. Sie bedankte sich bei den Mitgliedern der Frauen Union für ihre engagierte Unterstützung und Zusammenarbeit während der vergangenen Jahre. Nach dem Rechenschaftsbericht und der Entlastung des Vorstandes wurden die Wahlen unter Leitung des CDU-Kreisgeschäftsführers Bernd Sepbach durchgeführt.
Gewählt wurden: Beate Mende- Vorsitzende, Angelika Haag – Stellvertretende Vorsitzende, Jutta Schmollinger – Schatzmeisterin, Christel von Bülow, Andrea Feuchter, Birgit Eisenmann, Heidrun Hohl – Beisitzerinnen, Kassenprüfer: Sabrina Hohl.
v.l.n.r. Sabrina und Heidrun Hohl, Birgit Eisenmann, Beate Mende, Andrea Feuchter, Christel von Bülow, Angelika Haag – Jutta Schmollinger fehlt.
Im „Gedächtnis der Stadt“ Die Neckarsulmer Frauen Union hatte CDU Frauen aus dem Kreisverband Heilbronn eingeladen. Oberbürgermeister Joachim Scholz begrüßte die Gäste im Rathaus. Er berichtete über die Planungen der Stadt, bei denen besonders die Bürgerschaft gefragt wird und lobte das große Engagement der FU mit Frauen wie Gabriele Chardon, Anke Karch und Irene Schwab. Im Archiv, das 2009 im ehemaligen Gasthof „Zur Rose“ Platz gefunden hat, empfing Stadtarchivarin Barbara Löslein die Frauen.
Sie stellte das Archiv und ihre Arbeit spannend vor. Alle Unterlagen des Archivs aneinander gereiht ergeben eine Strecke von 800 m Papier, alles Originale, deshalb teilweise nicht öffentlich und nicht ausleihbar. Dieser kostbare Schatz zeigt die Stadt in den vergangenen 500 Jahren. Das älteste Dokument ist ein Zinsbuch von 1480. „Man muss das Gestern kennen, wenn man das Morgen gestalten will“ zitierte Barbara Löslein Konrad Adenauer. In den Unterlagen, die sie aus der deutschen in die lateinische Schrift „übersetzen“ muss, liest man von großen Schicksalen, so jenes des Löwenwirts Peter Heinrich Merckle, der 1806 von Napoleon auf dem Hohenasperg eingekerkert wurde. „Was nicht in den Akten ist, ist nicht in der Welt“ diese Weisheit nahmen die staunenden Frauen mit heim. Neckarsulm ist immer eine Reise wert. (gik)
Die Lange Tafel Schon früh am Morgen brachen die CDU Frauen und einige Ehemänner auf, um bei der BUGA in Koblenz Ideen für die BUGA Heilbronn zu sammeln. Sie konnten sehen, dass das sommerlange Fest viele Gäste und am Tag des Kindes auch viele Kinder anzog. Die langen Schlangen, die sich an den Seilbahnstationen bildeten, wurden von den Besuchern ohne Murren hingenommen. Die Gondeln fuhren ruhig und schnell über den Rheinstrom von der Festung Ehrenbreitstein zum Deutschen Eck, von dem der steinerne Kaiser Wilhelm zwar auf Rhein und Mosel blickt, aber bestimmt auch von der BUGA in seinem Rücken sehr angetan ist. Die drei Schauplätze der BUGA verknüpfen die Blumenpracht mit Architektur, Landschaft, Gartenbau, Geschichte und kulturellem Erbe. Alles passte: das Wetter, die moderaten Preise in den BUGA –Gaststätten, die in wunderbaren Farben leuchtende Dahlienschau. Die Frauen saßen an der „Langen Tafel“ im kurfürstlichen Schlossgarten und meinten: „Schön hier, die BUGA bei uns wird aber ganz anders und bestimmt noch schöner!“
Was tut die Frauen Union? Neuwahlen beim Kreisvorstand
Wieder einmal fanden bei der Frauen Union des CDU Kreisverbandes Heilbronn Neuwahlen statt, ein guter Anlass Rückblick und Ausblick auf die soziale und politische Arbeit zu halten. Staatssekretärin a.D. Friedlinde Gurr-Hirsch MdL sagte bei Ihrer Begrüßung, die CDU müsse nach 58 Jahren als Regierungspartei nun in der Opposition ihre Rolle neu definieren. Man habe bei der Landtagswahl immer noch ein beachtliches Ergebnis erzielt, 39% der Wählerschaft votierten für die CDU, aber das sei auch im Hinblick auf das schlechte Abschneiden der FDP nicht genug gewesen, um Stefan Mappus als neuen Ministerpräsidenten im Stuttgarter Landtag aufs Schild heben zu können. Jetzt sei es an der Zeit, auf die Bürgergesellschaft zuzugehen, die Bürger ernst zu nehmen und ihnen zuzuhören, um so die Politikverdrossenheit abzubauen. Im Parlament wolle man keine Fundamentalopposition betreiben, sondern durchaus auch Zusammenarbeit mit Rot-grün bei entsprechenden Beratungen und Entscheidungen erkennen lassen. Es gäbe vor allem auch bei der Bürgeranhörung eine grundsätzliche Bereitschaft der CDU. Allerdings habe man auch jetzt schon Kritikpunkte an der neuen Regierung, die nicht außer Acht zu lassen seien. So sei es völlig unverständlich, warum 180 Stellen neu geschaffen werden müssten, auch die Aufgaben einer Integrationsministerin seien sehr undurchsichtig. Immer wieder gebe es auch neue Meldungen bei Stuttgart 21, mit denen der neue Minister Herrman politisch nicht korrekt umgehe. Dass man z.B. die Grunderwerbssteuer erhöhe, sei ein Schlag ins Gesicht für junge Familien, für die ein Hausbau dadurch noch unbezahlbarer werde. Die Energiewende, die die neue Regierung mit Vehemenz betreibe, sei verständlich, aber Energie müsse auch bezahlbar bleiben, und das besonders im Hinblick auf mittelständische Betriebe, die ja gerade in unserem Land zum Wohlstand ein gehöriges Maß beitragen würden.
In ihrem Rechenschaftsbericht schaute Gisela Käfer auf die vergangenen zwei Jahre zurück. In 14 Vorstandssitzungen in den vergangenen zwei Jahren haben die CDU Frauen ihre Aktivitäten geplant und bei vielen Aktionen in die Tat umgesetzt. Sie erinnerte an die immer wieder so willkommenen Besuche in den Seniorenheimen der Stadt, an die Teilnahme bei den Delegiertentagen der Frauen Union und auch an die Unterstützung der Kandidaten bei der Landtagswahl. Die Fahrt nach Berlin, zu der Thomas Strobl MdB im Juli 2010 eingeladen hatte und bei der die CDU Frauen an der Stallwächterparty teilnahmen, war für alle ein großes Erlebnis.
Als Höhepunkt in diesen zwei Jahren gestaltete sich der Empfang zum vierzigjährigen Jubiläum der Frauen Union, bei dem Ministerin Prof. Dr. Annette Schavan die Festrede hielt. „Die politischen und vorpolitischen Aktivitäten der Frauen Union sind aber nur möglich, weil der Vorstand eine so gute „Truppe“ ist, die gemeinsam anpacken kann und die zusammenhält“ so Gisela Käfer. Dafür bedankte sie sich und sprach die Hoffnung aus, dass das auch so weitergehen kann. Sie wies darauf hin, dass die Frauen Union am 20. September nach Koblenz zur Bundesgartenschau fahren wird und dass die Frauen Union Neckarsulm am 24. Oktober den FU-Kreisverband zu einer sachkundigen Führung im neuen Stadtarchiv eingeladen hat. Sie gratulierte im Namen des Vorstands Marieluise Bethke und Dr. Bettina Vadokas zu ihren Wahlerfolgen bei dem Bezirksparteitag der Frauen Union in Schwäbisch Hall, sowie Anke Karch und Sara Werner, die zu FU-Vorsitzenden in Neckarsulm und Eppingen gewählt wurden.
Bei den Wahlen, die Geschäftsführer Bernd Sepbach sachverständig und mit viel Humor leitete, ergaben sich einige personelle Änderungen bei den Beisitzerinnen. Vorsitzende bleibt Gisela Käfer, Stellvertreterinnen sind Marieluise Bethke, Renate Stephan und Gisela Ulmer, Schatzmeisterin Elke Lutz, Schriftführerin Klothilde Werth, Kassenprüferinnen Sabine und Gerlinde Traub. Zu Beisitzerinnen wurden gewählt: Irene Böhringer, Inge Hackert, Gundula Hagner, Elke Herzog, Elisabeth Kern, Renate Pfeifer, Martina Susset, Dr. Bettina Vadokas, Ilona Werner und Gabriele Zimmermann. Im Anschluss an diese Wahl fanden noch die Wahlen der Delegierten zum Bezirks- und Landesparteitag statt.
Die Vorstandsmitglieder der CDU Frauen Union Heilbronn (gewählt am 18. Juli 2011)
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