|
13. Dezember 2009 |
CDU Stadtrat Karl-Heinz Kübler „Neue Böckinger Buslinie 13 eine Chance“
Keinen Parallelverkehr Stadtbahn – Stadtbus.
Mit Inbetriebnahme der Stadtbahnhaltestelle Böckingen West -Gewerbegebiet sollte der Busverkehr Linie 12 eingestellt werden. Dies war Fakt bei der AVG, den Stadtwerken und im Gemeinderat. Proteste der Anwohner folgten. Die Stadtbahnhaltestellen befinden sich an der „Peripherie“ der Haseltersiedlung. Insbesondere für ältere Mitbürger eine Erschwernis durch weitere Fußwege. Sicherheitsfaktoren und Angsträume wurden durch den damaligen CDU Ortsverbandsvorsitzenden Kübler angeführt.
Es folgten vielfältige Gespräche und ein umfangreicher Schriftverkehr mit Entscheidungsträgern der Politik und Verwaltung. Der CDU-Stadtrat und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Eugen Gall informierte sich auf Einladung Küblers in Anwesenheit des Siedler-vereinsvorsitzenden Eugen Schilling vor Ort von der Situation. Unterschriftenlisten für den Erhalt der Buslinie wurden durch Kübler an die Erste Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Mergen übergeben.
Bei einem „Informationsgespräch“ im August 2006 mit der Führungsebene der Stadtwerke, in Beisein des SPD Stadtrates Scheffler und dem Vorsitzenden des Böckinger Rings Link kam der „Durchbruch“. Auf Vorschlag Küblers einigten sich die Teilnehmer auf eine einjährige Testphase nach Inbetriebnahme der Stadtbahnhaltestelle. Ergänzend zum Stadtbahnbetrieb verkehren bis zur Endhaltestelle Haselter im ausgedünnten Betrieb an Werktagen Stadtbusse und Kleinbusse um den Bedarf für diese Strecke festzustellen. Nach diesem Jahr wird neu entschieden. Knapp einhunderttausend Euro jährlich müssen zusätzlich investiert werden.
„Es ist nunmehr wichtig, dass diese Busverbindung gut angenommen wird. Eine Garantie für den Bestand gibt es nicht. Dass die ehrenamtliche Tätigkeit eines Stadtrates nicht immer vergnügungssteuerpflichtig ist, war Kübler bekannt, der sich bei der Einweihung des Haltepunktes Böckingen West mit protestierenden Bürgern unterhielt. Auf den mitgeführten Plakattafeln wurde auch gegen den erfolgten Kompromiss des ausgedünnten Busverkehrs protestiert. Kübler folgerte: „Hätte ich es mir einfach gemacht und einige Plakattafeln mit populistischen, erfolglosen und nicht durchsetzbaren Forderungen beschriftet, wäre ich für diese Protestierenden sicherlich ein „guter Stadtrat“! Nein danke, so Stadtrat Kübler“. |